Manny Pacquiao

Der Weg vom Donut-Verkäufer zum Nationalhelden 

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So beginnen Märchen. Manny Pacquiao war nicht sehr vom Glück begünstigt, als er – 1978 geboren – zusammen mit fünf anderen Geschwistern in einer schäbigen Hütte von General Santos City heranwächst. General Santos kennt viele Stadtviertel, in denen wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und Armut herrschen, kriminelle Gangs ihr Unwesen treiben oder radikale Separatisten Bomben basteln. Der Vater verlässt die Familie schon sehr früh und die Mutter versucht, mit Gelegenheitsjobs die Familie über Wasser zu halten. Selbst die Nachbarn haben Mitleid mit der armen Familie.  

Heute aber ist Manny Pacquiao  nach einer mehr als beeindruckenden Siegesbilanz der Nationalheld auf den Philippinen. Fast das ganze Land liegt ihm zu Füßen.

Zeichen wir diesen sagenhaften Aufstieg nach. Der junge Manny besucht nur die Primary School, wird dort aber als intelligenter Schüler eingestuft. Die Mutter träumt davon, dass er Priester werden könnte. Er bricht jedoch den Schulbesuch ab, weil er durch seine Arbeit der armen Familie helfen will. Er verkauft auf der Straße Brot und Donuts und hilft der Mutter bei ihrer Wäsche  für fremde Leute. Schon als Elfjähriger geht er in der Freizeit in eine nahe gelegene Turnhalle, um dort  Boxtrainings zu absolvieren. Als Sandsack dient ihm ein Karton, der mit Textilien gestopft ist. 

Mit vierzehn Jahren begibt er sich als blinder Passagier auf ein Schiff mit Kurs Manila. Dort ist er zunächst ganz auf sich allein gestellt. Er arbeitet am Bau, verliert dabei aber nie sein Ziel aus den Augen, dereinst zu den Besten des Boxsports zu gehören. In den Amateurboxschulen wird man auf Manny, der auch für Peanuts „wie ein verrückter Hund“ kämpft, aufmerksam. Er gilt als wilder, etwas disziplinloser junger Bursche auch außerhalb des Rings, da er dem Alkohol nicht ganz abgeneigt ist und öfters dem Pokerspiel im Casino frönt. Zwischenzeitlich tritt er sogar aus der katholischen Kirche aus, der er jetzt aber wieder beigetreten ist. Er gilt jetzt - wie seine sehr gläuige Mutter, zu der er eine sehr enge Beziehung hat - als ein sehr devoter Katholik, der dreimal am Tag betet und vor entscheidenden Kämpfen sich geisttlichen Beistand holt.

Seine Boxkämpfe 

Ab dem Jahr 1995 beginnt der nur 1,69 Meter kleine Jungboxer und Rechtsausleger im Fliegengewicht die ersten Profikämpfe, die sehr erfolgreich enden. In den darauf folgenden Jahren steigt er in höhere Gewichtsklassen ein und stellt sich nun auch der – finanziell wesentlich attraktiveren - internationalen Konkurrenz. So gewinnt er 2001 gegen den Südafrikaner Ledwaba den IBF-Titel im Superbantamgewicht. Die internationale Boxkarriere beginnt und der amerikanische Trainer Freddie Roach wird auf ihn aufmerksam. Er erkennt schnell das kämpferischen Potenzial, die Schnelligkeit, Furchtlosigkeit und Angriffslust von Pacquiao.  Roach versucht nun, seinem Schützling als Trainer mehr Disziplin und taktisches Geschick zu vermitteln.

Es folgen nun auf internationaler Ebene zahllreiche hoch dotierte Kämpfe, die wir hier aus Platzgründen ausklammern. Es soll der Hinweis genügen, dass „Pac-man“ - so der gebräuchlichste Spitzname von Pacquiao – bis Mitte 2011 insgesamt 58 Profikämpfe absolviert. Davon gewinnt er 53 Kämpfe. 38 Mal schickt er seine Gegner durch K.O zu Boden. Nur drei Niederlagen und zwei Unentschieden muss er hinnehmen. Er ist weltweit der erste Faustkämpfer, der in acht Gewichtsklassen vom Fliegengewicht bis zum leichten Mittelgewicht zehn Weltgürtel gewinnen konnte. Mohamed Ali, der oft seine Kämpfe im Fernsehen verfolgt, nennt ihn einmal den „kleinen Ali“. Nicht wenige bezeichnen ihn - und nicht etwa die Klitschko-Brüder - als den zurzeit „greatest boxer of the world“ (1). Es gehen Manny Pacquiao bereits schon die Gegner aus. Dass es zu dem in den letzten Jahren heiß erwarteten Kampf gegen den ungeschlagenen Floyd Mayweather kommt, ist eher unwahrscheinlich. Die Fronten der beiden Kontrahenten sind wegen der von Mayweather erhobenen Dopingvorwürfe gegen Manny Pacquiao zu sehr verhärtet.

Das Leben in und für die Öffentlichkeit

Die letzten Jahre zeigen immer wieder, wenn ein Kampf Pacquiaos ansteht, dann leeren sich vor und während des Kampfes die viel befahrenen Straßen in Manila. Alle – sei es Freund oder Feind - sitzen einträchtig vor den Fernsehapparaten und fiebern einem Sieg Pacquiaos entgegen. Die TV-Einschaltquoten liegen dann bei annähernd 100 Prozent und die Kriminalitätsrate geht zumindest kurzfristig gegen null. Seine Boxkämpfe sind eine nationale Angelegenheit. Dies hebt auch Pacquiao hervor. Nach einem siegreichen Kampf reiß er oft die Arme nach oben und ruft laut: “Para sa bayan ang laban kong ito!“ (Dieser Kampf ist für mein Land!).

Zurück in Manila erwartet ihn in der Regel eine Siegesparade, bei der seine Wagenkolonne von Hunderttausenden begrüßt wird. Das von Krisen geschüttelte Land hat endlich den schon lange ersehnten Superhelden gefunden, an dem sich das ansonsten kränkelnde nationale Selbstbewußtsein aufrichten kann. Rundfunk- und Fernsehstationen reißen sich um ein Interview mit ihm und die Politiker buhlen um seine Gunst. Abgestraft finden sich alle diejenigen, die behaupten, die Philippinen hätten mit Kampfsportarten garnichts am Hut.

2004 empfing ihn die Präsidentin und übereichte ihm eine Verdienstmedaille, noch im selben Jahr erhält er eine Ehrenmedaille vom Senat. Er wird zum Reservist Senior Master Sergeant der philippinischen Streitkräfte ernannt. 2006 würdigt ihn die Präsidentin in einer Ansprache als „modernen Helden“. Und Manny bedankt sich artig. Schon 2004 hatte er die Präsidentin im Wahlkampf unterstützt und ihre Politik gelobt. Manny steht im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Fast täglich steht er in den Schlagzeilen. Die Journalisten setzen ihm nach und berichten seitdem über jeden seiner Schritte, dem angefangenen betriebswirtschaftlichen Studium, aber auch über die nächtlichen Casino- und Nachtclubbesuche.     

Sein Leben wird Filmstoff. In dem hastig gedrehten Boxerfilm "Lisensyadong Kamao" aus dem Jahre 2005 spielt er als „Bruce“ sich selbst. Über eine Million Dollar werden in den Film „Pacquiao -  The Movie“ investiert. Der „ganz und gar durchschnittliche Film zeigt den Aufstieg von Manny und zelebriert ihn als gottesfürchtigen, liebenden und patriotischen Menschen“ (2). Der Film floppt jedoch an den Kinokassen und wird von den Filmkritikern arg verrissen. Auch seine Stimme vermarktet der begeisterte Karaokesänger. Recht bekannt ist sein Song „Sometimes when we touch“. - Beträchtliche Nebeneinkünfte erzielt Manny zudem als Werbeträger.  Er wirbt u. a. für Knorr Suppenwürfel, Magnolia Icecream, und Ginebra San Miguel. 

Und die Kette der Ehrungen reist in der Folgezeit nicht ab. 2008 ehrt ihn das Repräsentantenhaus in einer besonderen Resolution.  Noch im selben Jahr trägt er bei der Eröffnungszeremonie der Sommerolympiade in Peking  die philippinische Flagge, nimmt an den Kämpfen selbst aber nicht teil.  Schließlich erscheint als erster Athlet der Philippinen auf einer Briefmarke und die South Western University setztt ihm ehrenhalber einen Doktorhut auf den Kopf. Merken wir noch an, dass sich nicht wenige Politiker in seinem Glanz sonnen wollen. Mehrfach trifft er sich mit der Staatspräsidentin Macapagal Arroyo. Es soll Politiker geben, die ihm bei seinen Kämpfen regelrecht nachreisen.

Lediglich sein Provinzbischof möchte die allgemeine Hype um Manny nicht so recht teilen. Bischof Dinualdo Guttierrez hat ihm nahe gelegt, sich aus dem Ring zurückzuziehen. Eine andere Person zu boxen, das sei doch „wie den Heiligen Geist zu boxen“ (3).

Eigenes politisches Engagement

Mehr Irritationen als ein von der Presse aufmerksam verfolgter Seitensprung lösen die  politischen Aktivitäten Pacquiaos im Jahre 2007 aus. Er kandidiert in South Catabato für eine liberale Parteigruppierung - nicht für die Partei der Präsidentin - um einen Sitz im Kongress.  Viele warnen ihn vor diesem Schritt. Er, der politisch Unerfahrene, solle sich nicht in das „schmutzige Geschäft“ der Politik einlassen und sich lieber auf seine boxerische Karriere konzentrieren. „Philippine politics will eat him alive“, meinte der Boxsportexporte Nat Gottlieb in einem Kommentar (4). In Cebu wird er im Februar 2007 anlässlich eines Boxfestivals aufgrund seines politischen Engagements von Teilen des Publikums sogar ausgebuht.

Manny hält aber an seinen politischen Plänen fest und investiert mehr als 100 Millionen Pesos in seinen Wahlkampf. Seine Helfer sollen von dieser Summe allerdings auch einige Sümmchen abgezweigt haben.  Er verteilt Säcke mit Reis an das Wahlpublkum und verspricht regionale Entwicklungsprojekte. Er will - und hier ganz in den propagandistischen Fußspuren vieler Politiker und Expräsidenten   - insbesondere den Armen in seinem Distrikt helfen. Pacquiao verliert aber die Wahl im Mai 2007. Der Kongresssitz geht an seine politische Konkurrentin.

Ironischerweise sind viele Pacquiao-Fans über diese Wahlniederlage eher erfreut. Manny soll dem Boxsport erhalten bleiben. Und vielleicht hat sich auch sein Trainer Freddie Roach über die Niederlage gefreut, denn er beklagte zuvor schon, dass sein Schützling zu stark vom Boxsport abgelenkt würde.

Doch Pacquiao kann von der Politik nicht lassen. Sein politisches Programm ist eher schlicht und einfach gestrickt, er ist aber eloquent und meint es sicherlich auch ernst. “I wanna help poor people and I want to be a good public servant” (5), verkündigt er und unternimmt 2010 einen neuen Anlauf, einen Sitz im House of Representatives für die Provinz Sarangan zu gewinnen.  Jetzt schließt er sich der Nastionalista Party unter Manny Villar an. Es wird nicht sein einziger Parteiwechsel bleiben, dennjetzt steht er wieder im Lager der Liberalen. Die oft sehr schnellen Parteiwechsel von Politikern gehören ja zur philippinischen Tradition. Diesmal bereitet er sich gründlicher vor und investiert aus eigener Tasche etwa eine Million Dollar in seinen Wahlkampf. Mehr als dreißig Body-Guards gehören zu seinem Begleittross. Großzügig werden T-Shirts mit dem Bild des Boxers und der Aufschrift „For God and Country“ verteilt. Nun endlich gelingt ihm ein Wahlsieg über den sehr vermögenden Roy Chiongbian, für dessen Familie  der Sitz im Repräsentantenhaus schon einen politischen Erbhof darstellte.

Manny hat sich ein klein wenig mit einem 10-Tage-Kurs an der Development Academy of the Philippines (DAP) auf sein neues politisches Amt vorbereitet und schließt auch ein späteres Jurastudium nicht aus. In seiner ersten Parlamentsrede weist er, der mehr als eine Miliarde Pesos Reinvermögen ausgewiesen hat und als reichster Kongressabgeorneter gillt (6), auf die Armut in seiner Provinz hin und forderte deutlich stärkere staatliche Investitionen in den Sektoren Lebensunterhalt, Bildung und Gesundheit. Sicher ist dieser poltische Kampf ungleich anderst und schwerer als ein harter 12 Runden-Fight. Es bleibt abzuwarten, ob er seinen Zielen näherkommt. Zweifel sind begründet. Die konservative Klientelpolitik im Repräsentantenhaus weiß vieles zu verhindern und das Staatsdefizit ist groß. Pacquiao selbst kann als Verwaltungschef seiner Provinz nun zwar über 15 Millionen US$ mehr oder weniger nach eigenem Ermessen verteilen.  Das sieht nach einem größeren Betrag aus, entspricht aber nur ca. 32 US$ pro Kopf in seiner Provinz (7). Seine Mittel sind also sehr limitiert.

Pacquiao hat sich für entschiedene staatliche Maßnahmen gegen den illegalen Bergbau und  für eine stärkere Olympia-Förderung ausgesprochen.  Fügen wir noch kurz an, dass er lange Zeit treu zur Ex-Präsidentin Arroyo Macapagal steht. So hat er sie vor dem von  Walden Bello erhobenen Vorwurf, sie hätte in ihrer Amtszeit nicht hinreichend gegen die Korruption angekämpft, in Schutz genommen. Politik und Sport meint er auch zukünftig vereinbaren zu können und er trainiert an Sitzungstagen in unmittelbarer Nähe zum Kongressgebäude.

Im September 2011 hat er jedoch in einem Interview zu verstehen gegeben, dass die nahe an der Jurisprudenz angesiedelte Arbeit als "lawmaker" ihn nicht voll befriedige. Nunmehr strebt er das Amt eines Gouverneurs in seiner Heimatprovinz an.

Das Leben im Luxus 

Inbesondere die Übertragung der Kämpfe durch den amerikanischen TV-Sender HBO gewährleisteten Pacquiao im letzten Jahrzehnt hohe Kampfbörsen. Sie lagen zuletzt bei etwa 20 Millionen US$ pro Kampf. Da überrascht es wenig, dass   er 2008/2009 in  einer Auflistung der Zeitschrift Forbes mit einem geschätzten Jahreseinkommen von  40 Millionen Dollar auf Rangplatz 7 der bestverdienenden Athleten in der Welt  gesetzt wird (8).

Pacquiao hat nun sicherlich Dollar in dreistelliger Millionenhöhe verdient und ist zu Ruhm und Reichtum im Lande gekommen. Er trägt nun öfters einen „Brilli“ am Ohr und besitzt zwei dicke goldene Armbanduhren – davon eine im Wert von über 15.000 Dollar.  Er besitzt nicht nur Häuser in General Santos City oder in Davao, sie finden sich auch in Beverly Hill und Hollywood. Die als „königlich“ beschriebene eigene Villa in General Santos City wird von Security-Personal geschützt, da es schon zu einem Raubüberfall kam und mit der Entführung der Kinder gedroht wurde.  Mehrere Oberklassewagen (u. a. ein Mercedes und ein Porsche Cayenne) stehen ihm zur Verfügung. Der Mult-Unternehmer gehören weiterhin Einkaufszentren, Bürogebäude, eine Kampfhahnzucht und er hat sich in eine Basketballmannschaft eingekauft. Man wird jedoch angesichts des von ihm angehäuftem Vermögens darauf hinweisen müssen, dass Manny Pacquiao sein Geld vorallem durch Blut und Schweiß und nicht durch Korruption verdient hat.

Vermehrt hat sich auch die Zahl der Verwandten. Früher dachte er, er hätte nur circa dreißig Verwandte, heute siedelt er deren Zahl auf über 200 an.  Vor seiner Haustüre versammeln sich fast jeden Tag mittellose Personen und sie erhalten nach Auskunft des Bewachungspersonals  auch meistens einen kleinen Obulus. Echte und vermeintliche Freunde kreisen - so heißt es - wie  Satelliten um den als generös geltenden Manny.

Zweifelsohne hat Pacquiao auch viel Geld in Kasinos, Hahnenkampfarenen und Billardsaloons zurückgelassen.  Seine Spiel- und Wettleidenschaft muß von seiner Umgebung immer wieder mit dem Hinweis - er sei ja jetzt moralische Instanz und Vorzeigefigur - gebremst werden. Erwähnt sei aber auch, dass der als „gnadenloser Faustkämpfer“ beschriebene  Pacquiao zum Beispiel 100.000 Pesos gestiftet hat, um den Bestand an philippinischen Adler auf Mindanao zu schützen. Seine Foundation unterstützt philippinische Boxer und deren schulische Ausbildung.

Es bleibt zu hoffen, dass ihn der Reichtum nicht zu sehr vom Boxsport ablenkt und dieser ihm auch möglichst lange erhalten bleibt. Wie schnell man auch wieder in die Armut fallen kann, ist ihm am Beispiel eines Boxers aus seiner Heimatstadt bekannt. Dieser vergeudete sein Talent und kleines Vermögen, saß wegen eines Vergewaltungsdeliktes im Gefängnis und zeigte sich dankbar, als ihm Manny vor geraumer Zeit ein paar Hundert Dollar zusteckte.  

Ausblick

Selbst wenn eines Tages Pacquiaos Ruhm als Boxgenie schwinden sollte – die Filipinos brauchen um die Zukunft und das internationale Renommee im Boxsport nicht sehr besorgt sein, denn es gibtin den leichten Gewichtsklassen noch eine ganze Reihe herausragender Boxer im Lande.

Die Philippinen ein sportlich wenig ambitioniertes Land? In Bezug auf den Boxsport gilt dies sicherlich nicht. Für viele andere Leistungssportarten trifft dies zu. Kritiker sollten indessen auch bedenken, dass zahlreiche Spitzensportarten der Maxime „Höher, schneller, weiter“ folgen und der hochgewachsene Sportlertypus körperliche Vorteile hat. Da tut sich der eher kleingewachsene Filipino - trotz  verstärktem Längenwachstum in den letzten Jahrzehnten - schwerer. Auch ist zu bedenken, dass Industrienationen ihre Spitzensportler in ungleich höherem Maße subventionieren können als Schwellenländer wie die Philippinen.  

© Wolfgang Bethge, 2011   

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(1) Manny “Pacman” Pacquiao, Still the Greatest Boxer of the World, in: http://www.batangastoday.com/manny-%E2%80%9Cpacman%E2%80%9D-pacquiao-still-the-greatest-boxer-of-the-world/5848/

(2)  PACQUIAO: THE MOVIE, in: ttp://www.molodezhnaja.ch/pacquiao.htm 

(3) Philip Tubeza, You ´re boxing the Holy Spirit, in : http://services.inquirer.net/print/print.php?article_id=20110508-335233

(4)  Nat Gottlieb, Pacquiao Nation, in: http://www.hbo.com/boxing/events/2006/1118_pacquiao_morales/columns/gottlieb_pac.html

(5) Sunshine de Leon, Famed Filipino Boxer heads to the polls, Global Post, 10.03.2010

(6) Pacquiao is House 1st Billionaire, 05.05.2011, Philippine Daily Inquirer, in: http://newsinfo.inquirer.net/inquirerheadlines/nation/view/20110505-334658/Pacquiao-is-House-1st-billionaire

(7) Arum, Politics good for Pacquiao than billiards, abs-cbnNews.com,  19.5.2010

(8) Pacquiao 6th on list of richest athletes,  Philippine Daily Inquirer, First Posted 06/19/2009