Das trübe Gewässer des Pasig-River

Eindrücklich schildert José Rizal im ersten Kapitel seines Romans „El Filibusterismo“ wie ein Kapitän den etwas altertümlichen und schwerfälligen Dampfer Tabo auf dem Pasig-River hin zur Laguna Bay steuerte. Die enge Fahrrinne war gewunden und nur unzureichend von rohen Holzpfählen markiert. Immer wieder versperren Sandbänke den Weg des Flusses. Noch ist  der Pasig noch nicht kanalisiert und hat keine Uferbefestigung. Er „glitzert im morgendlichen Sonnenlicht“. Langsam treiben kleine Teppiche von Wasserlilien den Fluss hinunter. Der Pasig ist  fischreich, viele Fischreusen sind ausgelegt. Mangroven- und Bambussträucher säumen die Ufer. Badende vergnügen sich im Fluss, oft können sie den Boden des Flusses noch sehen. Und hoffentlich begegneten sie nicht einem der Krokodile, die es im Fluss und angrenzenden Laguna See noch gegeben haben soll. Man achtet auf die Qualität des Flusswassers. Als 1820 eine Choleraepidemie in Manila ausbricht, bezichtigt man Ausländer, sie hätten den Pasig vergiftet. Einige von ihnen werden massakriert.  Das Wasser des Flusses galt als sakrosankt. 

Über die Herkunft des Flussnamens „Pasig“ gibt es mancherlei Spekulationen. Manche sagen, er leite sich aus dem Tagalog ab und stehe für Sandbank. Andere vermuten hinter dem Namen eine Verballhornung des Namens von Legaspi, dem ersten spanischen Generalgouverneur. Schon vor de Ankunft der spanischen Kolonisatoren – als Manila noch von Moslem-Rajahs regiert wurde - war der Pasig ein bedeutsamer Verkehrsweg, auf dem Güter und Personen transportiert wurden.  

Fügen wir noch einige Daten zum Fluss selbst an. Der Pasig selbst ist nur etwa 25 km lang und verbindet die Manila Bay mit dem Laguna-See. 

Der Laguna-See ist mit 922 km2 (knapp das Doppelte der Fläche des Bodensees) einer der größten Süßwasserseen Südostasiens und hat aber eine durchschnittliche Wassertiefe von nur zwei Metern. In welche Richtung der Fluss strömt, ist von der Wasserhöhe des Meeres und der Laguna Bay abhängig und variiert saisonal. Wenn in der Trockenzeit (März-Mai) der Wasserspiegel des Laguna-Sees sinkt und hohe Salzwasser-Fluten von der Manila Bay in den Pasig hineindrücken, dann kann das Wasser im Fluss auch stehen beziehungsweise rückwärts fließen. Die Fischer vom Laguna See schreiben dem Salzwasserzufluss durchaus positive Effekte zu und haben sich deshalb auch gegen die Errichtung eines Damms zwischen Fluss und See ausgesprochen.  

Heutzutage ist der Fluss zwischen 120 (Manila Bay Mündung) und 60 Metern breit und vier bis sechs Meter tief. Er durchfließt dicht bevölkertes Gebiet. Man schätzt, dass gegenwärtig ca. 4,4 Millionen am oder in der Nähe des Flusses und seiner 13 Nebenflüsse leben (2) – die Gesamtbevölkerung im Großraum Manila wird auf 15 Millionen taxiert. Das Flusssystem des Pasig passiert im Großraum Manila acht Städte und drei Großgemeinden. Nördlich vom Fluss liegen u.a. die Ortschaften Binando, Quiapo, Sampalag, San Miguel, Santa Cruz, Santa Mesa und Tondo – südlich u.a. Ermita, Intramuros, Malate, Paco, Pandacan, Port Area, San Andres, Bukid und Sta. Ana.  

Wieder zurück zur Geschichte des Flusses. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Hafen von Manila weiter ausgebaut und der Pasig kanalisiert. Die Kanalisierung  ermöglichte eine weitgehend gefahrfreie, wirtschaftlichere Nutzung des Wasserwegs zur Laguna Bay. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten vier Großbrücken über den Pasig gebaut. Heute überspannen den Pasig in Manila insgesamt acht Brücken. Es war chic am Pasig zu wohnen und zu flanieren. Die Reichen hatten am Ufer ihre Häuser, auch der Präsidentenpalast Malacanang wurde am Pasig gebaut. Etwas großspurig verglich man nun den Pasig mit dem „Canale Grande“ von Venedig.  

Später setzt die Industrialisierung ein und mehr und mehr Fabriken siedeln sich am Pasig an. Heute schätzt man ihre Zahl auf ca. 300. Die Wasserqualität des Pasig beginnt sich zu verschlechtern. In den dreißiger Jahren gehen die Fischbestände zurück und in den 50er Jahren warnt man vorm Baden im Fluss. Ein Jahrzehnt später wird im Fluss praktisch keine Wäsche mehr gewaschen. Der Flusskanal beginnt zu stinken. Statt Wasserlilien sieht man nun häufiger bunte Plastikbeutel mit Abfall im Wasser schwimmen. Die Geschäftsaktivitäten verlagern sich mehr und mehr nach Makati, die Reichen suchen sich attraktivere Wohngegenden. Die Uferregion am Pasig verliert an Wohnwert. Aus dem „Canale Grande“ ist ein Abwasserkanal geworden. Nach einem neueren UNO-Bericht von 2006 werden täglich 150 Tonnen häuslicher fester und flüssiger Abfall und 75 Tonnen industrieller Abfall in den Pasig geleitet. Das sind hochgerechnet auf ein Jahr rund 82.000 Tonnen Abfall (3).  Industrie und Haushalte – und in der öffentlichen Meinung insbesondere auch die Squatter – gelten als die Hauptverschmutzer des Flusses.  

Die Squatter – manchmal auch weniger diskriminierend als „Informal Settlers“ oder auch „Urban Poors“ bezeichnet – beginnen sich ab den sechziger Jahren verstärkt am Flussufer anzusiedeln. Sie haben ihre verarmten Landregionen in der Hoffnung verlassen, dass Manila ihnen günstigere Erwerbsperspektiven bieten würde. Angesiedelt haben sie sich meistens auf öffentlichem Grund ohne Erlaubnis oder Mietsvertrag. Sie wohnen in einfachen Wellblechhütten mit Sperrholzwänden und ohne Wasser- und Kanalanschluss. Oft stehen die Hütten, die ganze Kolonien bilden, auf Stelzen, weil in der Regenzeit der Pasig häufig über die Ufer tritt. Die Zahl der Squatter am Pasig lässt sich nur grob schätzen und ist keine Konstante. Mehrere Studien gehen jedoch davon aus, dass im Jahre 2000 rund 60.000 arme Familien direkt am Fluss leben. Geht man von einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von fünf Personen aus, so entspräche dies rund 300.000 Personen (4). Moritz  Kleine-Brockhoff schätzt in seinem profunden Artikel über die Squatter die Zahl der Flussbewohner sogar auf 350.000 (5). Folgt man letzterem Autor, dann sind fast ein Drittel der Bevölkerung Metros Manila  dem Squatter-Kreis zuzurechnen.  

Da die Squatter-Haushalte  zumeist über keinen Wasseranschluss verfügen, müssen sie sich das Wasser – sofern vorhanden - aus öffentlichen Brunnen holen, eine Wasserleitung illegal anzapfen oder im Handel kanisterweise teuer kaufen. Und wohin mit dem häuslichen Abfall, wenn es keine Müllabfuhr oder Kanalisation gibt? Vielleicht kann man dieses und jenes heimlich in der Nachbarschaftsgegend heimlich deponieren. Der direktere und schnellere Weg führt aber zum Pasig-Fluß, der dann zur Ersatzkloake wird. Es gibt eine andere Schätzung, wonach die Pasig-Squatter täglich etwa 35 Tonnen festen  und 150 Tonnen flüssigen Haushaltsabfall in den Fluss verbringen (6).   

Erweitern wir an dieser Stelle unseren Themenzusammenhang und erwähnen wir, dass das Kanalisationssystem in Manila generell als unzureichend angesehen werden muss. Mehr als 11 Millionen Einwohner von Metro Manila (etwa 85 %) haben nach einem Bericht des Environmental Management Bureaus (EMB) keine einwandfreien Wasser- und Abwassermöglichkeiten. Nur knapp 15 % sind an das Wasserleitungssystem der Manila Water Co. beziehungsweise die Abwasserkanäle der Metropolitan Waterworks und des Sewerage System angeschlossen. 85 Prozent der Bevölkerung verbringen ihre Toilettenabfälle in Tanks, die jahrelang nicht gereinigt oder gepflegt werden und /oder leiten das verschmutzte unaufbereitete Wasser über Kanäle in den Pasig (7). Man kann davon ausgehen, dass das Grundwasser von Metro Manila in erheblichem Umfang kontaminiert ist und bereits schon in das öffentliche Wasserleitungssystem eingedrungen ist. Die Weltbank schätzt die jährlichen wirtschaftlichen Verluste durch Wasserverschmutzung auf  etwa 1, 3 Mrd. US$ und verweist gleichzeitig darauf, dass zwischen 1996 und 2000 etwa 31 % der beobachteten Krankheiten (insbesondere Diarrhö-Fälle) auf verschmutztes Wasser zurückzuführen seien. Diese wasserbedingten Krankheiten kosten das Land jährlich etwa 3,3 Mrd. Pesos (8)

Für die Regierenden waren die Squatter am Pasig immer ein Schandfleck und Ärgernis. Schon unter Präsident Ramos erfolgten Umsiedlungen. Von den ca. sieben Umsiedlungsorten sind insbesondere Dasmarinas, Cavite und Kasiglahan Village I in Montalban – auch „Erap City“ genannt – bekannt geworden. „Erap City“ liegt über zwanzig Kilometer vom Stadtrand von Manila entfernt und bietet kaum Arbeitsmöglichkeiten am Ort.  Deshalb überrascht es nicht, dass nach einer Untersuchung schon in den beiden ersten Jahren 30 – 40 Prozent der Umgesiedelten von ihren weit entfernten Mietskasernen wieder an den Pasig-River zurückkehrten. Im long run waren es sogar bis zu 80 Prozent. Immer wieder gibt es zwischen den Squattern und ihren Interessenvertretern einerseits und den amtlichen Stellen, die mit den Räumungen beauftragt sind, andererseits Auseinandersetzungen darüber, welcher Grenzabstand zum Ufer einzuhalten ist. Die Squatter sehen – wenn schon, denn schon - einen Drei-Meter-Abstand zum Ufer am liebsten, die städtischen Behörden pochen auf einen Zehn-Meter-Abstand.  

Die Auseinandersetzungen eskalierten im September 2000 am Ort Pineda. Zuvor schon hatte man 12.000 Familien zwangsevakuiert. Nun sollten weitere 270 Hütten abgerissen werden. Hinter einer symbolischen Widerstandslinie kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen, bei denen ein Abrissarbeiter getötet wurde. Die Situation hätte sich weiter verschärft, hätte nicht die das Projekt finanzierende Asian Development Bank auf friedlichere Maßnahmen der Durchsetzung bestanden. Die Konflikte um mögliche Umsiedlungen halten weiter an. Nunmehr will man sukzessiv vorgehen. Die sehr nahe am Fluss lebenden Familien will man zuerst umsiedeln, später sollen die weiter weg vom Fluss lebenden Squatter nachfolgen.  

Zur Kontamination des Flusses tragen auch rund 300 der ca. 2000 Gewerbebetriebe am Ufer des Pasig bei. Sie leiten zum Teil noch Abwässer unbehandelt direkt in den Fluss ab. Zwischen 1980 und 1990 trugen sie zu etwa 44 Prozent der Flussbelastung bei. Ins Visier der Umweltschützer sind im Jahre 2000 - neben den textilverarbeitenden Betrieben - die Glasfabrik „Republic Asahi“  und die Chemiefabrik „Chemphil“ geraten. Zum Zeitpunkt der Greenpeace-Untersuchung trugen sie maßgeblich zur Schwermetallbelastung (u.a. Nickel, Kupfer, Blei, Zink) des Flusses beteiligt. In jüngerer Zeit gibt es jedoch Hinweise, dass die industrielle Wasserverschmutzung rückläufig ist. Noch immer fehlen aber Reinigungsstandards und effiziente Kontrollmaßnahmen. Die Regierung ist bemüht, Industriebetriebe umzusiedeln und die frei werdenden Flächen für Wohnbauten und Parks zu nutzen.

Angesichts dieser Missstände sind die Zielstellungen für eine Rehabilitation des Flusses schnell aufgezählt: 

-         Verbesserung der Wasserqualität durch kurzfristige Säuberungsmaßnahmen im Fluss (z.B. Ausbaggern des Flussschlamms und Wrackbeseitigungen) und langfristige Beseitigung der Verschmutzungsquellen 

-       Verbesserung der Umweltbedingungen am Fluss ( Squatter-Umsiedlungen, Schaffung von Parklandschaften und Erholungszonen) 

-     Weniger Flussüberflutungen 

-         Verbesserung der Transportbedingungen  auf dem Fluss 

Man gab und gibt sich optimistisch und verwies auf die erfolgreichen Flusssanierungen im Ausland (Rhein, Themse, Seine). Die Umsetzung der Ziele ließ in der Vergangenheit jedoch viel zu wünschen übrig. Häufig wurde der enorme finanzielle Aufwand außer Betracht gelassen und Maßnahmen setzten nur punktuell an. Die Verantwortungsbereiche waren zersplittert, Entscheidungsprozesse unnötig bürokratisiert und die Kontrollmaßnahmen mangelhaft.  

Schon Imelda Marcos träumte als Gouverneurin von Manila davon, den Pasig durch Casinos und Restaurants für ausländische Touristen  attraktiv zu machen. Aber es blieb beim Farbanstrich einiger Ufermauern und dem Setzen weniger Bäume. Ab 1989 beginnt man mit ausländischer Hilfe zumindest mit Analysen und Bestandsaufnahmen.  Das Pasig River Rehabilitation Program (PRRP) wird verabschiedet. Es sah 21 verschiedene Projekte mit einem Gesamtkostenaufwand von 420 Millionen US$ vor. In 10 – 15 Jahren – so glaubte man – wäre das Notwendigste geschafft. Doch die heraklei'sche Aufgabe ist bis heute längst nicht bewältigt. „ Die älteren Projekte“, so urteilt  Moritz Kleine-Brockhoff kurz und bündig – „ haben viel Geld gekostet und wenig bewirkt“ (9)

1999 setzte Präsident Estrada die Pasig River Rehabilitation Commission (PRRC) ein, die bis heute zusammen mit dem Department of Environment and Natural Resources (DENR) federführend bei der Flusssanierung ist. Die Asian Development Bank (ADB) hat 1990 für die Flussanierung  im weiteren Sinne eine Kreditsumme von insgesamt 176 Mio US $ zur Verfügung gestellt. Die Auszahlung der Kredittranchen wird von erfolgreichen Maßnahmeschritten abhängig gemacht. Die ADB kontrolliert und korrigiert. Bis zum Jahre 2014 – so glaubt man jetzt – könne man nun der Pasig wieder in eine erträgliche Gewässergüteklasse zu bringen. 

Nach Jahren der relativen Gleichgültigkeit gibt es bescheidene Fortschritte schon zu vermelden. Schon in den neunziger Jahren hat man damit begonnen, den Fluss auszubaggern. Die anschließende Entsorgung des Morastes macht aber noch Probleme. Gesunkene Boote und Lastkähne, die die Schifffahrt gefährdeten, wurden gehoben. Einige Industriebetriebe wurden zum Beispiel nach Calabarzon umgesiedelt.  

Schon 1990 gab es einen ersten Versuch, den Personenverkehr auf dem Pasig auszubauen. Ein relativ preisgünstiger Ferry Service mit „River Buses“ und insgesamt sieben Haltestationen wurde eingerichtet. In 30 – 40 Minuten konnte man von Bambong im Osten bis hin zur Flussmündung im Westen fahren. Für die Nutzung der „River Buses“ sprach insbesondere der Zeitvorteil.  Der chronisch verstopfte Straßenverkehr benötigte das Doppelte an Fahrtzeit. Der Ferry-Verkehr wurde aber nach zwei Jahren eingestellt, weil er nicht kostendeckend operierte und im Sommer die Passagiere - im wortwörtlichen Sinne - insbesondere im Sommer die Nase wegen der Geruchsentwicklung im Fluss rümpften.  - Gegenwärtig findet ein neuer Anlauf zur Einrichtung einer „Ferry-Line“ statt. Im Mai 2006 war geplant bis Jahresende sechs Passagierschiffe mit einer Sitzkapazität von je 150 Personen auf dem Pasig fahren zu lassen. 14 klimatisierte Haltestationen sind vorgesehen. Man hofft, täglich mindestens 28.000 Passagiere zu befördern (10). Es bleibt abzuwarten, wie dieser neue Passagier-Service vom Publikum angenommen wird. Er könnte einen kleinen Beitrag zur Verkehrsentlastung der Straßen leisten. 

Der Fluss gilt nun sauberer als in den neunziger Jahren und er soll auch nicht mehr so stinken. Die schädlichen industriellen Einleitungen konnten reduziert werden und die  Umsiedlungsaktionen sind zumindest partiell erfolgreich. Es wurden 15 Freizeitzonen und Promenaden – insbesondere in Makati - geschaffen, die jedoch offenbar noch nicht voll den Zuspruch der Bevölkerung gefunden haben. Viel bleibt indessen noch zu tun, bis der Fluss wieder seine ursprüngliche Schönheit und Größe  gefunden hat. Die Zeit drängt. 

© Wolfgang Bethge, 2006


(1) Vgl. Jose Rizal, El Filibusterismo – Die Subversion, Dt. Übersetzung von Günter Schwarz, http://www.rms-gs.de/indexa.html, Kapitel 1 

(2)   Rivers – The Lifeblood of Asia, http://www.ausaid.gov.au/publications/pdf/pasigriver.pdf, Seite5 

(3)   United Nations Study – Pasig now one of the world’s most polluted rivers, Philippine Daily Inquirer, 11.11.2006 

(4)   Pasig River System – Metro Manila, Murphy, Denis; Anana, Ted, Urban Poor

Associates, Philippines. Case study, 2004, in: http://www.hic-net.org/document.asp?PID=197 

(5)  Moritz Kleine-Brockhoff, Squatting in Manila,  http://www.heinz-kuehn-  stiftung.de/pdf/jahrb15/jahrb15_7.pdf. 

(6)   Rivers – The Lifeblood of Asia, http://www.ausaid.gov.au/publications/pdf/pasigriver.pdf, Seite 6 

(7)     Blanche S. Rivera, 11 M in Metro have no sewer access, 01.08.2005, in:  http://news.inq7.net/metro/index.php?index=1&story_id=45548 

(8)   Avigail Olarte, RP’s sanitation and sewerage problem among the worst in Asia, in: http://www.pcij.org/blog/?p=1033 

(9)     Moritz Kleine-Brockhoff, Squatting in Manila,  http://www.heinz-kuehn-  stiftung.de/pdf/jahrb15/jahrb15_7.pdf., S. 17 

(10)  Elaine Ruzul S. Ramos, Pasig River boats back this year? , in: Manila Standard Today, 26.5.2006